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Frick

Regierungsrat Markus Dieth (rechts) überreicht FIBL-Direktor Knut Schmidtke symbolisch den Schlüssel für das neue Gebäude. Foto: Sonja Fasler Hübner

(fibl) Der Neubau am Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL in Frick ist abgeschlossen und die neuen Tagungs- und Bürogebäude wurden bezogen. Aus diesem Anlass fand am Dienstag die offizielle Schlüsselübergabe durch den Kanton Aargau statt. Dieser unterstützte das Neubauprojekt mit 11 Millionen Schweizer Franken aus dem Swisslos-Fonds.

Das neue FIBL-Gebäude trägt den namen Alvarium, was so viel wie Bienenstock bedeutet. Es steht nicht nur am früheren Standort des Bienenhauses, sondern ist einem solchen auch architektonisch nachempfunden. Foto: Sonja Fasler HübnerDas FiBL hat seine Infrastruktur am Standort Frick durch den Bau eines zentralen Tagungsgebäudes mit grosser Aula und Restaurant sowie eines Bürogebäudes erneuert und erweitert. Die Investition in eine moderne Forschungsinfrastruktur und einen nachhaltigen Gebäudekomplex – einschliesslich eines im Jahr 2019 bereits fertig gestellten Forschungslabors und Forschungsgewächshauses – belief sich insgesamt auf rund 30 Millionen Schweizer Franken. Finanziert wurde der Neubau mit Stiftungsgeldern und mit einer Zuwendung des Kantons Aargau in der Höhe von 11 Millionen Schweizer Franken aus Mitteln des Swisslos-Fonds.

Das neue FIBL-Gebäude trägt den namen Alvarium, was so viel wie Bienenstock bedeutet. Es steht nicht nur am früheren Standort des Bienenhauses, sondern ist einem solchen auch architektonisch nachempfunden. Foto: Sonja Fasler Hübner«Einer der wichtigsten Player in der Bioforschung»
Diese Unterstützung des Kantons sei deshalb wichtig, weil das FiBL für die Region eine grosse Bedeutung habe, betonte Regierungsrat und Landwirtschaftsdirektor Markus Dieth bei der Schlüsselübergabe: «Ich freue mich sehr und bin stolz, dass wir mit dem FiBL einen der wichtigsten Player in der Bio- und Nachhaltigkeitsforschung bei uns im Kanton Aargau haben. Der Ausbau des Forschungscampus wertet das FiBL entscheidend auf und stellt die Weichen für die Zukunft. Diese Stärkung des FiBL als Kompetenz- und Forschungszentrum für nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft ermöglicht eine Intensivierung der Wissensbeschaffung für die Agronomie.»
Knut Schmidtke, Direktor für Forschung, Extension und Innovation des FiBL, bedankte sich beim Kanton sowie allen weiteren Geldgebern für die grosszügige Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. Gleichzeitig wies Schmidtke auf die führende Rolle des FiBL in der Gestaltung der biologischen Landwirtschaft von morgen hin: «Die Herausforderungen in der Landwirtschaft sind sehr gross: Themen wie Klimaanpassung und Klimaneutralität, Erhalt der Biodiversität und Sicherung der Einkommen werden Bäuerinnen und Bauern stark beschäftigen. Unsere Aufgabe ist es, dank intensiver, innovativer Forschung mit der Praxis neue und angepasste Lösungen zu erarbeiten – für die Landwirtschaft in der Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus. Es freut uns sehr, dass wir diese zukunftsweisende Forschung am FiBL dank der Unterstützung des Kantons, des Bundesamtes für Landwirtschaft und vieler nationaler und internationaler Geldgeber und privater Spenden auch weiterhin in einem inspirierenden Umfeld und mit modernster Infrastruktur leisten können.» Zudem steige mit der Nachfrage nach Bioprodukten auch der Bedarf für Forschung und Beratung für den biologischen Landbau und die Lebensmittelwirtschaft deutlich an. Da sei es für das Institut wichtig gewesen, mit dem Neubau die personellen Kapazitäten auszubauen, um diesem Bedarf besser gerecht werden zu können.

Baustellen-Ansicht, aufgenommen mit der Drohne im April 2021. Foto: FIBL, Thomas AlföldiDer neue FiBL-Campus
Die neuen Tagungs- und Bürogebäude, welche Ende letzten Jahres bezogen wurden und im Verlauf des Jahres 2022 feierlich eröffnet werden, stellen die vorläufig letzte Etappe der Bautätigkeiten am FiBL dar. Neben diesen Gebäuden gehören der 2019 realisierte Neubau eines Forschungsgewächshauses und Laborgebäudes sowie der 2020 eröffnete moderne und tiergerechte Stall für die Forschung zum Erweiterungsbau des FiBL Campus. Zudem befindet sich neu auf dem FiBL Campus auch eine E-Tanksäule, welche von der Aargauischen Kantonalbank gesponsert wurde und den Mitarbeitenden sowie Gästen zur Verfügung steht.

Baustellen-Ansicht, aufgenommen mit der Drohne im April 2021. Foto: FIBL, Thomas AlföldiÜber das FiBL
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL ist eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Bereich Biolandwirtschaft. Die Stärken des FiBL sind interdisziplinäre Forschung, gemeinsame Innovationen mit Landwirtinnen und Landwirten und der Lebensmittelbranche sowie ein rascher Wissenstransfer. Der FiBL- Gruppe gehören derzeit FiBL Schweiz (gegründet 1973), FiBL Deutschland (2001), FiBL Österreich (2004), ÖMKi (ungarisches Forschungsinstitut für biologischen Landbau, 2011), FiBL Frankreich (2017) und das gemeinsam von den fünf nationalen Instituten getragene FiBL Europe (2017) an. An den verschiedenen Standorten sind rund 300 Mitarbeitende tätig.

www.fibl.org 

Bilder
Erstes Bild: Regierungsrat Markus Dieth (rechts) überreicht FIBL-Direktor Knut Schmidtke symbolisch den Schlüssel für das neue Gebäude. Foto: Sonja Fasler Hübner
Zweites und drittes Bild: Das neue FIBL-Gebäude trägt den namen Alvarium, was so viel wie Bienenstock bedeutet. Es steht nicht nur am früheren Standort des Bienenhauses, sondern ist einem solchen auch architektonisch nachempfunden. Fotos: Sonja Fasler Hübner
Viertes und fünftes Bild: Baustellen-Ansicht, aufgenommen mit der Drohne im April 2021. Foto: FIBL, Thomas Alföldi
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